2007 Prättigau
Fliegen im Prättigau
Voller Erwartungen treffen sich 14 GCM am 7.Juni in Sarnen um 4 Tage das Prättigau unsicher zu machen ! Remo als Profibusfahrer chauffiert uns sicher im Clubbus nach Walenstadt um ein neues Fluggebiet zu erforschen. Landeplatzbesichtigung und ab geht’s auf schmaler Strasse nach Schrina wo wir nach einem Kaffe zum Startplatz gehen. Wir sind nicht die Einzigen, einige absolvieren hier ihr Sicherheitstraining über dem Walensee. So schwingen wir uns in die Lüfte und bewundern die Gegend um die Churfirsten. Die Ausdauernsten waren wohl fast 3 Stunden in der Luft. Einige mit einem zweiten Anlauf. Auf dem riesigen Landeplatz werden wir noch Zeugen einer Autolandung, zum Glück nicht einer von uns und unser Bus !!! Zufrieden über unseren guten und heissen Flugtag kühlen sich einige im Walensee ab und geniessen noch alle zusammen das Landebier am See bevor ein Gewitter aufkommen könnte. Man war nie sicher diese Tage. Auch Irene ist von ihrer Biketour zurück, und so beziehen wir unsere Hotelzimmer in Schiers und essen auch gleich da, die Auswahl ist gross und das Essen sehr fein. Wie war jetzt auch gleich die Frage der Tellergrössen fürs Salatbuffet, Pia ?? Voller Erwartungen treffen sich 14 GCM am 7.Juni in Sarnen um 4 Tage das Prättigau unsicher zu
Heute Freitag hängen die Wolken tief und so fahren wir die enge Strasse nach Stels rauf um uns umzusehen. Der Windsack am Startplatz neben dem Berggasthof zeigt nach unten und so fahren wir nach dem Morgenkaffe weiter rauf um andere Plätze zu suchen. Wir werden fündig, aber die Thermik lässt auf sich warten und Remo, und die beiden Thomis werden im Tal auf uns warten müssen. Hier fährt keine Bahn rauf, nur unser Bus. Die Wolken werden auch immer dunkler. Gegen Abend schlüpfen auch Pia und Hugo noch ins Gurtzeug und los zum runterfliegen, als es aber Talaufwärts richtig donnert packe ich wieder zusammen, ein nasser Schirm, das muss nicht sein. René fährt uns wieder sicher ins Tal, wo wir heute mal im Dorf essen, auch fein. Schlummertrunk geniessen wir noch in den Sofas der neu eröffneten Dorfbar!
Es sieht besser aus, so fahren wir gleich nach Stels rauf, und finden einen weiteren Startplatz (einer ohne Hochlandrinder). Jeder muss selbst für sich entscheiden, starte ich ob dem Zaun mit kurzer Anlaufstrecke, oder unter dem Zaun mit naher Freileitung ??!! Allen geht es gut, wir sind nur etwas überrascht ob dem sehr starken Talwind, aber auch das wird gemeistert. Der Tag ist noch jung und Urs, der für einen Tag gekommen ist, zeigt uns noch das Gebiet Schönhalde in den Flumserbergen. Eine kleine Gondelbahn fährt uns zum Bergrestaurant wo wir uns stärken. Aber bitte nicht zu lange, der nächste Nieselregen kommt bestimmt! Unten schnell zusammenpacken, so bleiben die Schirme trocken. Zurück in Schiers ist auch Irene von einer tollen Biketour zurück und wir lassen uns im Hotel mit einem feinen Znacht verwöhnen.
Die Bergfahrt mit der Gondel von Fanas zum Eggli ist bestellt,und heut siehts vielversprechend aus. Endlich Streckenflugwetter !! Ein Kaffe im Bergbeizli Sassauna genehmigen wir uns schon noch und dann ab zum Startplatz. Einige Einheimische sind schon in der Luft, es geht doch. Aber am Anfang ist wirklich Geduld und Ausdauer gefragt, vielleicht auch ein wenig Glück ?! Man siehts, der Einstieg ist zäh, so wechseln einige den Startplatz, Thomi läuft sogar noch etwas den Berg hoch. Nach dem Flug hat jeder so seine eigenen Erlebnisse zu berichten. Das geht von einer zweite Bahnfahrt mit neuerlichem Versuch, über eine Zwischenlandung mit einem Fussmarsch (3/4 Std.) rauf zum Startplatz, über Thermikflüge über Fanas bis zu 2 Glücklichen, die in Davos am See landen, sich Kaffe und Nusstorte gönnen und von unserem Rückholdienst (René und Heidi) zum Lohn abgeholt werden. Davos war schliesslich unser Ziel !!! In Schiers, wo wir wieder alle beieinander waren ist das Fazit, trotz schlechtem Wetterbericht waren es 4 tolle Tage mit viel Spass und neuen Fluggebieten.
Herzlichen Dank allen, die dabei waren, und natürlich speziell Remo und René fürs Busfahren und Heidi und René für die moralische Unterstützung der ganzen Gruppe.
