2006 Disentis
Flugweekend Disentis, 11.08.-15.08.2006
Am Clubhock vom Vorabend wurde eifrig über die Wettervoraussichten diskutiert.
Samstag, 11.08.2006
Am Clubhock beschlossen 3 Personen nicht am Anlass teilzunehmen.
Infolge der Wettervoraussichten wurde die Abfahrts-Zeit auf den Nachmittag verschoben. In Kerns wurde mit Hugi, Chrigu und Heidi gestartet, weiter nach Hergiswil zu René und Denise und nochmals einen Zwischenhalt bei Guido in Stans, somit waren alle 6 Personen beisammen und die Fahrt vià Oberalp nach Disentis konnte beginnen.
Bei trockenem und freundlichem Wetter kamen wir in Disentis an. Alle Augen fixierten sich sofort auf den Windsack am Landeplatz, der für Aufziehübungen reichen würde.
Zuerst schauten wir jedoch unsere 2 Wohnungen an und besichtigten noch das Planschbecken (Pool) und den Spielraum. Ein lächeln huschte über unsere Lippen als wir unsere vielen Mitbewohner im Haus sahen, na ja, eine etwas andere Religion mit „Zöpfchen“!
Aber ab zum Landeplatz! Der Landeplatz wurde soeben erkundigt, als Pauli (vom Gleitschirm + Deltaclub Surselva Flaigers) hinzu kam. Er war jene Person, welcher uns jeden Tag begleitete und uns das Gebiet erklärte. Die Aufziehübungen fanden nicht statt, dafür: wer hätte das gedacht: Es wurde schon am ersten Tag geflogen J! Der Abend-Flug fand vom Startplatz: Mompé Tujetsch, Landeplatz: Segnas statt. Ein schöner Abend-Flug mit Sicht zum Dorf Disentis und weiter aussen einen Regenbogen, einige konnte sogar noch etwas an höhe gewinnen.
Mit einem feinen Nachtessen wurde der Abend abgeklungen.
Sonntag, 12.08.2006
Trotz des Wetters trafen wir uns um 10.00 Uhr beim Landeplatz mit Pauli. Sieht nicht so schön aus, aber evt. würde es beim Lukmanier ein Flügli geben meinte er. Alle stiegen wieder in den Bus ein und der Ausflug zum Lukmanier begann. Leider regnete es auch auf dem Lukmanier, trotzdem erklärte uns Pauli wo der Startplatz ist, wo geflogen wird und wo sich der Landeplatz befindet. Tja, leider nichts mit fliegen und somit fuhren wir wieder Richtung Disentis hinunter. Für René und Denise machten wir auf der Strecke einen Halt, denn sie wollten zu Fuss nach Disentis laufen. Der Rest der Bande machte den Camping in Disentis etwas unsicher! Als wir bei unserer Wohnung ankamen wurde auch noch das Planschbecken ausprobiert. Auch unsere zwei Spatziergänger hatten kurz das Pool inspiziert, bevor die „Zöpfli-Kinder“ in das Pool wollten.
In unserer grossen Wohnung trafen wir uns dann alle wieder und schauten die Fotos auf dem Laptop vom vergangenen Tag an.
Als wir beim Nachtessen waren, schrillte bei Hugi das Natel: aha, wir bekommen Besuch. Freude Herrscht: Bärti und Rolf Bucher hatten sich kurz nach dem Meteo beschlossen zu uns zu fahren. Platz hatten wir ja in unserer Wohnung und es wurde bis spät in den Abend hinein gejasst und plagiert.
Montag, 14.08.2006
Früh aufstehen, sonst gibt’s kein Frühstück. Bärti, Chrigu und Heidi machten den Coop in Disentis etwas unsicher. Milch, Brot und natürlich Bier musste eingekauft werden. In der Wohnung wurden wir schon von den Hungrigen GCM-ler erwartet. Schnell Frühstücken und ab, schliesslich wollten wir fliegen.
Wie abgemacht um 10.00 Uhr beim Landeplatz mit Pauli. Heute fliegen wir, sagte Pauli und hat das Flieger-Taxi bestellt. Startplatz: Plaun Tir, Landeplatz Hotel Sax, Disentis. Am Landeplatz fielen bereits die ersten Tropfen, als die ersten Gleitschirme ob den Landeplatz waren. Die Schirme wurden schnell zusammengepackt, wobei man auf die Mithilfe der Kollegen zählen durfte. Einige Schirme waren etwas feucht die anderen sogar trocken. Denise war am Landeplatz von zahlreichen „Zöpfli-Kindern“ klatschend empfangen worden.
Unser zweiter Anlauf zum Lukmanier wurde gestartet. Pauli hatte noch etwas zu erledigen, wir sollen ihn anrufen wenn man Fliegen kann, gleich wurde bei Pauli auch noch Servelats bestellt. Leider vielen wieder einige tropfen, doch diese hauten Hugi und Chrigu nicht aus den Socken. Sie trugen den Gleitschirm zum Startplatz hoch und der Rest lief ohne Gleitschirm hinauf. Es fing etwas stärker an zu Regnen, Bärti und Guido beschlossen wieder hinunter zu gehen und im Bus zu warten. Denise telefonierte an Pauli und sagte ihm, wahrscheinlich könne gar nicht geflogen werden, er müsse sicher nicht extra da hinauffahren und somit wurden die Servelats abbestellt. Die Regentropfen verschwanden und der Wind kam, und schon Soarten die zwei Paratech-Schirme ob unseren Köpfen umher. Die Zeit verging und plötzlich liefen alle wieder zum Bus hinunter um den Gleitschirm doch noch zu holen. Während dieser Zeit hatten Hugi und Chrigu ein riesen Gaudi und freuten sich wie kleine Kinder. Am Startplatz war es wirklich zügig und kalt, aber die Flieger schwitzten und machten hin und wieder eine Pause um die Schweissperlen abzutrocknen.
Ein SMS kam von Heini, Thomy und ich werden um ca. 17.30 Uhr in Disentis eintreffen, toll, noch mehr Besuch.
Rolf startete und war nach wenigen Sekunden auch schon in der Luft. Auch Bärti wollte den anderen fliegern nach eifern, doch leider war der Wind etwas abgeschwächt und Bärti zog es hinunter zum Landeplatz, darauf hin auch Rolf. Hugi, Chrigu, René, Denise und Guido genossen das hin und her Soaren noch etwas. Als nach langer, langer Zeit alle beim Landeplatz ankamen, hatten alle einen Bärenhunger, denn schliesslich wurden ja die Servelats abbestellt!
Beim Camping wurde das Goldwäscher-Menü eingenommen, wo bald Heini und Thomy eintrafen.
Einige hatten wirklich noch nicht genug und es wurde nochmals zu einem Abend-Flügli am Mompé Tujetsch gemacht.
In unserer Wohnung wurde wieder gejasst und über die schönen Flüge diskutiert und plagiert.
Dienstag, 15.08.2006
Frühzeitiges aufstehen und das letzte Frühstück in Disentis geniessen.
Leider verliess uns Heini schon frühzeitig, er hat den Schirm zu Hause vergessen J. Dafür kam ein Anruf von Urs Imhof, den wir nach wenigen Minuten in unserer Wohnung begrüssen durften.
Treffpunkt wie immer um 10.00 Uhr beim Landeplatz mit Pauli. Jetzt waren auch einige Disentis-Flieger anwesend und das Flieger-Taxi war voll gestopft und fuhr zum Startplatz: Plaun Tir.
Vom Landeplatz aus konnten die Gleitschirme gut beobachtet werden, welche rasant an Höhe gewinnen konnten. GCM-Flieger machten sich auf Erkundigungs-Tour im ganzen Surselva-Gebiet. Nach einiger Zeit telefonierte Urs Imhof an Heidi und organisierte somit das Sammel-Taxi für die Streckenflieger.
So, nun waren wieder alle purlimunter beisammen und es wurde der schöne Flug mit Ausblick auf das wunderschöne Panorama besprochen.
Ein Herzliches Dankeschön an Pauli und den Surselva-Flaigers für die super Informierung und Begleitung.
Vom Landeplatz aus konnten die Gleitschirme gut beobachtet werden, welche rasant an Höhe gewinnen konnten. GCM-Flieger machten sich auf Erkundigungs-Tour im ganzen Surselva-Gebiet. Nach einiger Zeit telefonierte Urs Imhof an Heidi und organisierte somit das Sammel-Taxi für die Streckenflieger.
So, nun waren wieder alle purlimunter beisammen und es wurde der schöne Flug mit Ausblick auf das wunderschöne Panorama besprochen.
Ein Herzliches Dankeschön an Pauli und den Surselva-Flaigers für die super Informierung und Begleitung.
Nach einem Bier und den nachgeholten Servelats wurde wieder an die Heimreise gedacht.
Fazit: Obwohl die Wettervoraussichten nicht hervorragend waren, herrschten im Bündnerland super Bedingungen, es war SUPER.
Es ist doch auch schön, dass andere Mitglieder an uns denken und schnell vorbei kommen um mit uns zu Fliegen.
VIELEN DANK, dem Organisator Hugi und den abwechselnden Chauffeuren, welche uns wieder Gesund nach Hause brachten: an Hugi und René.
